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Gefahr für Gastronomie?

Im Zusammenhang mit dem Bundesgesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen wird immer wieder behauptet, rauchfreie Restaurants seien der Tod der Gastronomie.

Was ist Wahres daran?

Nichts.

Logik, Erfahrungen und Studien zeigen, dass rauchfreie Restaurants entweder keinen oder einen positiven Einfluss auf den Geschäftsgang von Gastro-Betrieben haben:

  • Es gibt mehr Nichtraucher als Raucher: nur 25 % der Bevölkerung rauchen. Nichtraucher verdienen durchschnittlich mehr als Raucher und sind ausgabekräftiger als Raucher.
  • In allen Ländern und Regionen, in denen Gesetze rauchfreie Räume in Gastrobetrieben vorschreiben, haben Erfahrung und Studien gezeigt, dass die neuen Regeln keinen negativen Eindruck auf den Geschäftsgang haben, oft aber einen positiven.
  • Markterhebungen zeigen überwältigende Mehrheiten, die Bestimmungen für rauchfreie Gastrobetriebe fordern.
  • Die geplanten Vorschriften erlauben immer einen separaten Raum, in dem geraucht werden darf. Kein Gast «muss» sich also ein anderes Stammlokal suchen.
  • 25,4 Prozent der Bevölkerung würden häufiger in rauchfreie Bars und Restaurants ausgehen.

Wer behauptet, rauchfreie Gastrobetriebe seien zum Untergang verurteilt?

Sogar der Schweizer Marktführer der Zigarettenindustrie unterstützt den Passivraucherschutz und die Initiative der pro aere. Vor allem der schweizerische Wirteverband GastroSuisse agitiert seit Jahren verbissen gegen eine gesetzliche Verpflichtung für rauchfreie Restaurants. Wohl gegen besseres Wissen, denn die oben erwähnten Erhebungen und Erkenntnisse werden GastroSuisse bekannt sein. Weshalb tut GastroSuisse das? Früher hat die Zigarettenindustrie GastroSuisse Geld für eine Kampagne gegeben, die faktisch zum Rauchen in allen Räumen führt. Damals hat die Zigarettenindustrie mit allen Mitteln und aus Promotionsgründen den Eindruck schaffen wollen, rauchen sei «etwas ganz Normales», das man überall dulden müsse. Von dieser Politik aber ist die Zigarettenindustrie in ihrer Mehrheit abgerückt.

Es ist bedauerlich, dass GastroSuisse wegen ihrer früheren bezahlten «Zusammenarbeit» mit der Zigarettenindustrie die Interessen ihrer Mitglieder, der Wirte, noch immer vernachlässigt und weiterhin Fehlinformationen verbreitet.

Fortschrittliche Gastrounternehmer und -verbände haben sich von der schwer verständlichen Haltung von GastroSuisse gelöst. Weitere Verbände werden folgen – denn rauchfreie Gastrobetriebe ziehen mehr gute Gäste an, und Gesetze schaffen gleich lange Spiesse!


Wissenschaftliche Informationen über das Passivrauchen.

pdfLesen Sie, was wirkliche Gastronomie-Experten dem Wirteverbandspräsidenten zu einer gäste- und arbeitnehmerfeindlichen Politik sagen.
[21.05.2008, 126.6k]
pdfLisez ce que de experts gastronomiques ont répondu au président de GastroSuisse quant à sa politique hostile aux clients et aux salariés.
[21.05.2008, 112.5k]